01.09.2008 18.04 | Carina | Back to topic
Hallihallo
Den Tieren scheints gut, wenn nicht sogar sehr gut zu gehen! Ich habe sogar bereits Eier!
23.08.2008 09.56 | Carina |
[quote][i]Original von Klaas Reißmann[/i]
Moin Carina,
Im grunde muss man aber sagen, dass diese Pheromonfallen besser sind, als wenn einfach flächendeckend gesprüht würde, da die Sprüherei alles erwischt und auch noch uns Mensch belasten wird. Kannst dir aussuchen, was Dir lieber ist. Ein paar tote Insekten ausser der Reihe oder ein insektenfreier Landstrich.
[COLOR=deeppink]Da sind mir ein paar Insekten wenige lieber. Ein Insektenfreier Landstrich??![/COLOR]
Das Ding mit den Hummeln kann man übrigens sehr leicht umgehen: 1. die Fallen nicht zu früh aufhängen (die Hummelköniginnen beginnen wesentlich früher mit der Nestgründung, als die Borkenkäfer erscheinen) und zweitens etwas mehr im Wald und weniger auf Lichtungen platziert und schon dürfte die Zahl der dort drin verendenden Hummeln wesentlich geringer ausfallen.
[COLOR=firebrick]das muss du nicht mir sagen, sondern den Schweizer Förstern. Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube, dass unsere Borkenkäferfallen ab Frühlingsbeginn stehen. Zufälligerweise steht diese Falle gleich auf einer Lichtung.[/COLOR]
[QUOTE]Mittlerweile weiss ich, wie man eine solche (zumindest schweizerische) Falle öffnet. Ihr könnt euch vorstellen, was ich dann mache.[/QUOTE]
Lass dich nicht dabei erwischen. Der spaß kann sehr teuer werden.
[COLOR=purple]Das glaub ich gern....COLOR]
Viele Grüße
Klaas[/quote]
17.08.2008 14.17 | Klaas Reißmann |
Moin Carina,
der Sinn der Fallen ist relativ. Es gibt seit Jahren die Diskussionen, wie von Dir angesprochen. Nicht nur Hummeln geraten in diese Fallen, sondern auch viele andere Insekten, die da drin verenden. Im grunde muss man aber sagen, dass diese Pheromonfallen besser sind, als wenn einfach flächendeckend gesprüht würde, da die Sprüherei alles erwischt und auch noch uns Mensch belasten wird. Kannst dir aussuchen, was Dir lieber ist. Ein paar tote Insekten ausser der Reihe oder ein insektenfreier Landstrich.
Das Ding mit den Hummeln kann man übrigens sehr leicht umgehen: 1. die Fallen nicht zu früh aufhängen (die Hummelköniginnen beginnen wesentlich früher mit der Nestgründung, als die Borkenkäfer erscheinen) und zweitens etwas mehr im Wald und weniger auf Lichtungen platziert und schon dürfte die Zahl der dort drin verendenden Hummeln wesentlich geringer ausfallen.
[QUOTE]Ich fand in so Fallen noch nie Borkenkäfer (soweit man die überhaupt sehen kann, ich hab KA wie gross die sind), [/QUOTE]
Ich habe darin bisher immer Borkenkäfer gefunden. Dabei muss man aber bedenken, dass die meisten Arten um die 2-4 mm groß sind, einige etwas größer, einige etwas kleiner, und somit schnell mal übersehen werden.
[QUOTE]Mittlerweile weiss ich, wie man eine solche (zumindest schweizerische) Falle öffnet. Ihr könnt euch vorstellen, was ich dann mache.[/QUOTE]
Lass dich nicht dabei erwischen. Der spaß kann sehr teuer werden.
Viele Grüße
Klaas
17.08.2008 13.45 | Carina |
Hallo
Mittlerweile bekommen die Samtschrecken Zwergflieder, was sie auch gerne nehmen undd gut vertragen. Ich glaube, dass jetzt keine mehr (abgesehen von Altersschwäche) sterben werden.
OT:
@ Klaas: Über den Sinn der Fallen, die in der Schweiz in geringfügig veränderter Version (ohne schwarze Tafel, einfach mit Behälter unten) verwendet werden, lässt sich streiten. Ich fand in so Fallen noch nie Borkenkäfer (soweit man die überhaupt sehen kann, ich hab KA wie gross die sind), dafür dutzende Hummelköniginnen, die im Frühling ein Nest suchten. Mittlerweile weiss ich, wie man eine solche (zumindest schweizerische) Falle öffnet. Ihr könnt euch vorstellen, was ich dann mache.
17.08.2008 10.43 | Klaas Reißmann |
@ Lothar
Spuren eines Giftes, welches gegen Borkenkäfer eingesetzt wurde, halte ich für ausgeschlossen, da schon seit mindestens zwei Jahrzehnten in Deutschland gegen Borkenkäfer (Familie Scolytidae und Platypodidae) keine Gifte mehr eingesetzt, geschweige denn versprüht werden. Hier werden Fallen aufgestellt (große, schwarze Tafeln), die ein Pheromon enthalten, welches die Borkenkäfer anlockt. Diese kommen angeflogen, prallen gegen die schwarze Tafel und fallen herunter. Untern werden sie in einer Rinne aufgefangen, die ähnlich einem Trichter aufgebaut ist, so dass sie dort nicht mehr heraus kommen und verenden - ohne Gifteinsatz.
Eine der wenigen Maßnahmen zum Schutz der Wälder in Deutschland, die tatsächlich nichts mehr mit Giften zu tun hat.
Viele Grüße
Klaas
17.08.2008 10.14 | Lottchen |
Das ist schön zu hören *freu*
Danke fürs antworten, man macht sich ja dann Gedanken wenn man nichts mehr hört..
Liebe Grüße
Heike
16.08.2008 18.18 | Carina | Entwarnung
Hallo Lottchen
Ja, die anderen sind ok. ich glaube, es lag am Substrat, denn es keine mehr so "krank" und denen gehts jetzt gut.
15.08.2008 06.49 | Lottchen |
..und?
...sind die restlichen alle ok? oder hattest Du noch Ausfälle?
Liebe Grüße
Heike
05.08.2008 19.35 | Carina | Weitere Infos
Hallo
Danke für die vorläufigen Antworten. Die Streu habe ich bereits entfernt, und Haushaltspapier eingelegt, doch heute lag wieder eine auf dem Boden, ein Jungtier. jetzt hab ich nur noch 10!
Temperatur: 24-25°.
Luftfeuchtigkeit: kA, [B]höchstens 50%, wenn nicht sogar weniger.[/B]
Futter: Liguster, erhalten von der Börsenbekanntschaft, mittlerweile auch ausgegangen. Morgen werde ich neuen holen, voraussichtlich bei meiner Patin aus dem Garten. Ich frage, ob der Liguster gespritzt ist. Denn so will ich ihn nicht gerne nehmen.
04.08.2008 20.13 | Lothar Gutjahr |
Hallo Carina,
ich könnte mir denken, dass zum Beispiel die Fichtenrinde Spuren eines gegen Borkenkäfer eingesetzten Giftes enthält ? Das wäre zumindest eine Möglichkeit.
Ob sich von Bäumen in den Nadeln gebildete Abwehrstoffe gegen Schmetterlinge auch in der Rinde befinden, weiss ich auch nicht. Aber das könnte eine weitere, sicherlich etwas weit hergeholte Erklärung sein.
Dass es sich um eine Vergiftungserscheinung handelt, ist aber sehr wahrscheinlich.
Tut mir Leid, wenn die eingehen. Ich würde denn Rest mal nur auf Küchenpapier setzen und das Substrat entfernen. Vielleicht hast du ja Glück, dass sich einige erholen.
LG aus GR
Lothar
04.08.2008 20.01 | Templerschaf | RE: Samtschrecken gehen ein
[quote][i]Original von Carina[/i]
Alle fünf, die gestroben sind, lagen auf dem Rücken am Boden und zappelten wie blöde mit ihren Beinen herum. Wenn ich sie umdrehen wollte, brachte das nichts. Ihre Beine waren eingeknickt, die Schrecken konnten nicht mehr laufen.
Die Streu ist Fichtenrinde, kleingehackt.
[url=http://www.exo-terra.com/images/shared/products/forest_bark_pack.jpg] Bild des Streu-Packets[/url]
Woran könnten diese fünf Tiere gestorben sein?
![/quote]
Hallo!
Ich würde sagen du solltest das Einstreu rausnehmen. Fichtenrinde enthält viel Harz, was die Pheruphasma nicht abkönnen. Das sie auf dem Boden lagen würde ich auch als Zeichen dafür sehen. Ansonsten solltest du das Futter und alle anderen verwendeten Materialien überprüfen.
LG
Das Templerschaf
04.08.2008 19.56 | Kali |
Morgen
Durch das Zittern wäre erstma am besten zu wissen, wo du dein Futter her hast.
Ist da irgendwo eine vielbefahrene Straße oder könnte es irgendwie mit anderen Pestiziden in Berührung gekommen sein?
04.08.2008 19.40 | Gastrodora |
Hallo Carina
Um dir eine Ferndiagnose geben zu können ,sind deine Infos ein wenig zu karg .
Temperatur ?
Luftfeuchtigkeit ?... Die Tiere mögen es eher trocken und sind wohl gegen sprühen sehr empfindlich.
Was fütterst du ?
Woher holst du dein Futter ?..
Weißt du ,was sie beim Züchter bekommen haben ?
04.08.2008 18.26 | Carina | Samtschrecken gehen ein
Hallo
Ich habe kürzlich von einer Börsenbekanntschaft 16 Samtschrecken (Peruphasma schultei) erhalten. Mittlerweile sind es nur noch elf.
Alle fünf, die gestroben sind, lagen auf dem Rücken am Boden und zappelten wie blöde mit ihren Beinen herum. Wenn ich sie umdrehen wollte, brachte das nichts. Ihre Beine waren eingeknickt, die Schrecken konnten nicht mehr laufen.
Zuerst dachte ich, es wäre schlicht und einfach Altersschwäche. Es hat aber als letztes ein Jungtier erwischt, die vier vorher waren (so weit ich das sehen konnte) Weibchen. Ob adult oder nicht, weiss ich jetzt gerade nicht.
Dort, wo wir die Tiere geholt hatten, ging es ihnen gut, und dort war nix dergleichen zu sehen. Dieses Erscheinungsbild ist erst bei uns eingetreten.
Terrariumsangaben: (Für bessere Spekulationen

)
Mein Terra hat ca. 46x46x 90 (L x B x H ,ab Auge geschätzt), komplett aus Glas, ausser die Decke ist ein Drahtnetz.
Eine Scheibe ist kaputtgegangen, die wurde temporär durch Karton ersetzt.
[url=http://www.exo-terra.com/media_exchange/high_res/products/images/PT-2602_Glass_Terrarium_Filled.jpg]Bild meines Terariums, ohne Inhalt[/url]
Die Streu ist Fichtenrinde, kleingehackt.
[url=http://www.exo-terra.com/images/shared/products/forest_bark_pack.jpg] Bild des Streu-Packets[/url]
Woran könnten diese fünf Tiere gestorben sein?
PS: Links bitte nicht als Werbung auffassen, das sollten sie nämlich nicht sein!